Aufstellungen
Ich biete Ihnen Einzelaufstellungen sowie Gruppenaufstellungen an sowie für Unternehmen Organisationsaufstellungen.


Selbst Integration Aufstellungen
Dr. Ernst Robert Langlotz, Arzt für Psychiatrie, Neurologe und Psychotherapeut  und Systemaufsteller hat in einer  langjährigen intensiven Forschungsarbeit eine neue, sehr verdichtete und hochwirksame Form der Aufstellungsarbeit entwickelt. https://www.e-r-langlotz.de/

SYSTEMISCHE SELBST-INTEGRATION Aufstellungen nach LANGLOTZ® zeigen die Hintergründe, das Zusammenwirken und die versteckten Ursachen für vermeintlich unerklärliche Schwierigkeiten sowie Belastungen und lösen diese Verstrickungen.

Das bringt Ihnen sowohl mehr Klarheit und Lebensenergie, als auch einen anderen Umgang mit sich selbst und mit anderen Menschen.

In vielen Familiensystemen befinden sich meistens Verrückungen. Diese führen dazu, dass Konflikte und Verstrickungen zwischen den Familienmitgliedern entstehen. Die Systemische Selbst- Integration Aufstellungsarbeit rückt das System wieder gerade.

Was ist ein Familiensystem?
Jede Familie befindet sich in einem System. Dieses System nennt sich Familiensystem.

Ein Familiensystem ist eine besondere Gruppe von Personen, zwischen denen Beziehungen bestehen; diese Beziehungen werden durch die Mitglieder etabliert, aufrechterhalten und erkennbar gemacht, indem sie miteinander kommunizieren. (Bavelas & Segal, 1982). Gerät das Familiensystem durcheinander, dann entsteht ein Ungleichgewicht in diesem System, was zugleich eine sog.  „Verrückung“ darstellt.

Einzelne Teile des Familiensystems versuchen dann, meist unbewusst, das Gleichgewicht des Systems wieder herzustellen. Kinder übernehmen z. B. den Platz eines nicht anwesenden (z.B. wegen Krankheit oder Trennung), weggegangenen oder verstorbenen Elternteils, Geschwisters oder Großelternteils. Es geschieht unbewusst und aus Liebe oder Loyalität zum System oder Teilen des Systems. Kinder brauchen, dass es allen Teilen ihres Systems gut geht – das sichert ihr Überleben. Die meisten Schwierigkeiten und Konflikte in unserem Leben, die wir in uns tragen und die uns immer wieder begegnen, haben ihren Ursprung in unserer Familie.

Ohne Bindung an die Familie kann ein Kind nicht überleben. Um das Überleben im Familiensystem zu sichern, unternimmt das Kind alles, um dazugehörig zu sein. Motivation des Kindes ist hierbei die Liebe zu den Eltern. Das Kind ist somit mit der Aufrechterhaltung des Familiensystems beschäftigt und verzichtet auf seine natürliche freie Entfaltung sowie die Einhaltung seines Raumes. Dadurch kann das Kind im Erwachsenenalter seinen Raum sowie  Grenzen nicht erkennen.  Dies ist dann der Grund für die Erwachsenen, dass sie sich nicht gesehen und wahrgenommen fühlen.

Die Schwierigkeiten, die aus einem „verrückten“ Familiensystem entstehen, können u.a. sein:

… Immer wiederkehrende Konflikte und/oder  Beziehungsmuster
… Den Platz im Leben nicht finden
… Scheitern im Berufsleben
… Das Gefühl der Ohnmacht und des Opferseins begleiten uns im Leben
… Keine Eigenverantwortung im Leben

Symbiose und freies Selbst
Jeder Mensch hat das Bedürfnis nach Bindung und Autonomie.

Kinder identifizieren sich mit Ihren Eltern oder anderen wichtigen Bezugspersonen. Kinder haben ein Bedürfnis nach Bindung und Nähe und sind abhängig von ihren Eltern. Es ist wichtig für sie, dass es den Eltern gut geht – nur dann ist auch ihr Überleben gesichert. Kommen die Eltern selbst aus einer traumatisierten  oder verwirrten Familie, übertragen sie oft unbewusst ihre Überlebens- oder Bewältigungsstrategien an ihre Kinder. Die Eltern sind dann nicht präsent, haben unbewusste oder bewusste Ängste und bestimmte Glaubenssätze, Verhaltensmuster oder Denkweisen gespeichert. Das Kind übernimmt diese unbewusst.

Weiterhin übernimmt das Kind die Verantwortung für seinen Vater oder Mutter, um dem jeweiligen Elternteil glücklich zu machen und zu unterstützen erfüllt zu leben. Dabei fühlt sich das Kind dazu verpflichtet, um den Elternteil glücklich zu machen. Im Gegenzug erhofft sich das Kind die Liebe desjeweiligen Elternteils und somit  auch  sein eigenes Überleben.  Hierfür gibt das Kind seinen eigenen Raum auf, um sich in dem Raum des Elternteils zu begeben und die Führung zu übernehmen.

Beispiel
Hat die Mutter die Liebe und Aufmerksamkeit ihrer Mutter nicht bekommen. Als sie selbst noch ein Kind war, ist es sehr wahrscheinlich, dass diese ihrer Tochter die Liebe und Aufmerksamkeit nicht weitergeben wird.  Die eigene Tochter übernimmt dann die Verantwortung für die mangelnde Liebe und Aufmerksamkeit der Mutter gegenüber und macht alles im Sinne der Mutter, so dass diese sich geliebt und gesehen fühlen kann.  Dafür begibt sie sich in dem Raum der Mutter und wird sie bemuttern, damit diese endlich die fehlende Mutterliebe erfahren darf.  Der Preis hierfür ist, dass das kleine Mädchen ihre Kindheit nicht ausleben und sich nicht frei entfalten kann. Denn es ist die meiste Zeit damit beschäftigt der Mutter die Mutterliebe zu geben. Dafür verleugnet es ihre eigenen Bedürfnisse und verzichtet auf ihre autonome Entwicklung. Dabei entwickelt das kleine Mädchen Glaubenssätze wie z.B. : „Wenn ich nichts leiste, bin ich es  nicht wert geliebt zu werden“ oder „ Ich bin nicht gut genug“. Diese Glaubenssätze sabotieren die späteren Beziehungen der Erwachsenen. Die Erwachsene fühlt sich leer, zweifelt ständig an sich und ist stets unbewusst auf der Suche nach dieser nicht erfüllten Mutterliebe, welche sie auch unter anderem in Liebesbeziehungen sucht. Eine ebenbürtige Partnerschaft kommt in diesen Fällen nicht zustande, der Partner dieser Erwachsenen kann nicht die Liebe der Mutter ersetzen. Somit ist die Beziehung von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Symbiotische Beziehungen und ihre Auswirkungen
Menschen in symbiotischen Beziehungen leben mit einem Abgrenzungsverbot.

Die Beteiligten sorgen nicht für sich selbst, entfalten sich nicht  gemäß ihren Fähigkeiten. Sie können nicht Nein sagen. Symbiotische Beziehungsmuster äußern sich  z. B. durch Überanpassung, Überabgrenzung, Manipulation, Machtausübung, Helfersyndrom, mangelnde Kritik- und Auseinandersetzungsfähigkeit, geringes Selbstwertgefühl und Perfektionismus im Beruf und Privatleben.

Symbiotische Muster sind Überlebensstrategien für die Betroffenen, um sich im Familiensystem zurecht zu finden.

Sie orientieren sich nach Fremdem, leugnen das eigene Selbst, da es diese Anpassung erschwert. Das eigene Selbst wird als bedrohlich abgewehrt, wird ausgegrenzt und abgespalten. Sie tendieren dazu, sich manipulieren zu lassen und selbst zu manipulieren, sich abhängig zu machen und andere abhängig zu machen.

Die Menschen in symbiotischen Beziehungen werden nicht mehr als sie selbst wahrgenommen, gesehen oder wertgeschätzt. Die Betroffenen leiden unter dem Gefühl, dass sie sich ausgenutzt, nicht geliebt und nicht gewürdigt fühlen.

Symbiotische Verhaltensmuster entstehen hauptsächlich durch Ausgrenzung oder frühen Tod von Familienmitgliedern oder Bezugspersonen, körperliche oder seelische Gewalt, Erlebnisse des Krieges, Vertreibung, Flucht und Gefangenschaft.

Das Freie Selbst
Das eigene Freie Selbst ist der Teil des Menschen, der

… seinen Wert in sich hat
… frei und unabhängig ist
… sein Potenzial entwickelt und die Ressourcen aktiviert und in Gebrauch nimmt
… es nicht braucht, gebraucht zu werden
… seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse spürt und danach handelt
… sich selbst treu ist

Das Freie Selbst ist die Mischung aus Ressourcen, Fähigkeiten und Lebensenergie, welche wir seit Geburt an in uns tragen. Damit sich das Freie Selbst gut entwickeln und entfalten kann, braucht diese einen inneren Raum. Durch die Entwicklung des Freien Selbst ist der Mensch authentisch.  Zudem entsteht eine eigene Identität mit eigener Erinnerung, eigener Wahrnehmung, dem Zugang zu den eigenen Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen. Um das freie Selbst zu schützen, bedarf es einer Grenze zu anderen Mitmenschen.

Ebenbürtige Beziehungen leben von dem Reiz der Andersartigkeit. Sind wir authentisch, werden wir anziehend. Sind wir in unserem inneren Raum wieder mit unserem Freien Selbst verbunden, holen wir uns damit unsere abgespaltene Lebensenergie und Freiheit zurück und werden genau dadurch attraktiv für die Anderen.

Was passiert bei der SYSTEMISCHE SELBST-INTEGRATION Aufstellung
Mit der Hilfe bestimmter Rituale ist es möglich, die symbiotische Verschmelzung zu lösen, die blockierte Abgrenzung wieder zu installieren. Die Befreiung des „Inneren Raumes“ und die Annäherung an das Selbst gehen dabei in einem dramatischen Prozess Hand in Hand.
Durch die Verbindung mit dem eigenen „Selbst“, den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen ist wieder eine autonome Orientierung und Selbstregulation möglich.

Dieser Prozess setzt Kraft, Fröhlichkeit und Lebendigkeit frei. Schwere, Lähmung, Handlungsunfähigkeit verlieren sich.